Medien sind nicht einfach rauschfreie Aufzeichnungs- und/oder Übertragungstechniken, die darauf zugeschnitten sind, unsere Wahrnehmung anzusprechen. Vielmehr greifen sie selbst produktiv in die Konstruktion von Wahrnehmung ein und konstituieren uns als Subjekte. Anhand von unterschiedlichen Themengebieten werden wir uns der Frage nähern, wie Medien – insbesondere durch Verquickungen von Inhalten und medientechnischen Affordanzen – unser In-der-Welt-Sein rahmen. Neben Ansätzen aus der Medienwissenschaft werden dabei auch Theorien aus den Science and Technology Studies (STS) eine zentrale Rolle spielen. Themen wie Sexualität, Affekte, Selbstoptimierung, Gewalt oder Sucht sollen uns dabei als Ausgangspunkte dienen, um die subjektivierende Wirkung von Medientechniken zu untersuchen. Das Seminar ist als Werkstatt gedacht, in der die Studierenden eigene Beispiele mitbringen und zur Diskussion stellen.
Anmelderegeln
Diese Veranstaltung gehört zum Anmeldeset "Beschränkte Teilnehmendenanzahl: Medientechniken und Subjektivierung".
Folgende Regeln gelten für die Anmeldung:
Es wird eine festgelegte Anzahl von Plätzen in den Veranstaltungen verteilt.
Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
Die Anmeldung ist möglich von 03.04.2025, 08:00 bis 17.04.2025, 18:00.
Anmeldemodus
Die Auswahl der Teilnehmenden wird nach der Eintragung manuell vorgenommen.
Nutzer/-innen, die sich für diese Veranstaltung eintragen möchten,
erhalten nähere Hinweise und können sich dann noch gegen eine Teilnahme entscheiden.